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Mantra für zuhause & was bedeutet „Mantra“ eigentlich?

Wie kannst du ein Mantra einfach in deinen Alltag einbauen?

Dazu werde ich an den kommenden Adventsonntagen jeweils einen Beitrag teilen. Bleib uns verbunden und lade damit vielleicht neue Aspekte von Weihnachtsstimmung ein.

Wie kann man „Mantra“ übersetzen?

Dazu gibt es mehrere Ansätze, mir gefällt dieser am besten:

  • #Manas: der Geist, die denkende Instanz in uns, der Anteil, der sich oft endlos dreht, grübelt, von Punkt zu Punkt hüpft und uns damit häufig aus dem gegenwärtigen Moment holt. Auch die Ebene von Gefühlen. #trayate… beruhigen.
  • „Mantra“ ist Sanskrit und das ist wohl nach heutigem Stand der Wissenschaft unser aller Ursprungssprache. Sie vermittelt Energie unmittelbarer als viele der heutigen Sprachen. Sie wirkt daher sehr klar.

Oftmals wird gesagt, ein Mantra wirke nur, wenn man es korrekt ausspricht und wiedergibt wie sie einst von Rishis in tiefer Meditation empfangen wurden. Das kann für uns durchaus schwierig sein kann, da gutturale Laute zb in deutsch nicht vorkommen. Weiters liest man auch in renommieren Büchern, man möge sich auf 1 Mantra fokussieren und dabei bleiben.
Dazu werde ich euch gern an einem der Sonntag mehr erzählen.

Ein anderer Zugang ist viel offener:

Das wichtigste Mantra ist das, das du TUST!

Auch Krishna Das, ein von uns geschätzter Vertreter der Kirtan-Szene, sieht das so. Er übersetzt auch die Texte normalerweise nicht. Es geht ums chanten, also das wiederholen an sich, weniger ums mentale begreifen.

Definition von Heute

Somit zur Definition von heute zurück: Mantra ist das beruhigen des Geistes.

Die Yogis unter euch kennen das bestimmt als eine der wichtigsten Yogasutras von Patanjali, yogaschittavrittinirodhah

Wie die vielen Werkzeuge des Yoga haben auch Mantras zwar unterschiedliche Absichten und Energien, die wir wohl gezielt nutzen können, einfach betrachtet ist es erst einmal eine Form der Meditation, die ich als Abwesenheit der normalen Alltagsgedanken, manas, und Klärung des Unterbewusstseins, chitta, verstehe. Der Geist ist, zur Erklärung, in der östlichen Philosophie mehrschichtig. Müssen wir das wissen oder gar verstehen? —-> klare Antwort:

Nein!

Es ist eine schöne Sache, sich tiefer mit der Thematik zu befassen, aber es reicht auch völlig aus, es einfach zu TUN, davon sind auch wir überzeugt.

Mehr dazu dann gern ab dem 27.11. wenn du magst.

Ursula 🕉

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Ursula Derwein
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